EVANGELISCHER PFARRSPRENGEL GLÖWEN-SCHÖNHAGEN
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob

Kinderhilfswerk ANELC

Liebe Freunde und Spender,

 

wir hoffen, es geht euch und euren Familien gut. In der Anlage übersenden wir euch die diesmal zusammengefassten Newsletter der Monate Juli, August und September 2020.

 In den letzten Wochen hat sich in Argentinien der Brennpunkt der täglichen Anzahl der Neuinfizierten vom Großraum Buenos Aires und der Hauptstadt in die Provinzen verschoben. Während in einem Bereich sich die Zahlen stabilisieren und sinken, steigen diese in einigen Provinzen sehr an.

 Somit werden, wo es möglich ist, nach und nach immer mehr Aktivitäten freigegeben. Seit dieser Woche Monat wurde nun im Großraum Buenos Aires und der Hauptstadt der Übergang vom hier sogenannten „Aspo“ (Soziale, präventive und obligatorische Isolation) zum „Dispo“ (Soziale, präventive und obligatorische Distanz) vollzogen.

 Man darf sich nun wieder „frei bewegen“, ohne z.B. zum Arzt- oder Banktermin eine Erlaubis zu benötigen oder darf Spazierengehen, wann man möchte. Jedoch dürfen bis jetzt weiterhin nur die systemrelevanten Arbeitnehmer die öffentlichen Transportmittel nutzen, außer man beantragt eine 24 Std. Sondererlaubnis, damit man zu einem Arzttermin nicht ein Taxi zahlen muss. Viele Hauptstadtbewohner sind auf die öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen.

 Es ist bis jetzt weiterhin obligatorisch, dass man überall einen Mundschutz verwendet, nicht nur in geschlossenen Räumen. Es gibt für jeden Geschäftsbereich Protokolle, wie vorzugehen ist, damit geöffnet werden darf. Das sind zum Beispiel die Bereitstellung von Mitteln zur Reinigung der Hände, Fussmatten mit Desinfektionsmitteln, Temperatur messen, Notieren der Kontaktdaten der Kunden und Beschränkung der Anzahl der Kunden im Lokal. Bei machen Geschäften braucht man inzwischen sogar auch einen Termin.

 Die Schulen und Kindergärten werden nun auch nach und nach geöffnet. In nur einigen wenigen Provinzen gibt es inzwischen wieder Unterricht. In der Hauptstadt haben nun seit ein paar Tagen die letzten Klassen der Primar- und Sekundarschulen den präsentiellen Unterschicht wieder aufgenommen, und ab dieser Woche sollen die weiteren Klassen folgen. Da das Schuljahr hier vom März bis Dezember geht, werden sehr viele Schüler auf ein fast komplettes Schuljahr ohne präsentiellen Unterricht zurückblicken können.

 

„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!“. Jesaja 41:10

 Viele Grüße und bleibt alle gesund!