Grußwort
Liebe Leser und Leserinnen des Gemeindebriefes,
in der Kirchengemeinde Netzow haben viele Jahre die Glocken im Kirchturm geschwiegen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten können sich die Netzower wieder an dem schönen Klang ihrer Glocken erfreuen. Sie läuten und rufen zum Gottesdienst bei Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und Konfirmationen. Sie läuten den Sonntag ein. Wenn die Glocken schweigen, fehlt etwas. Das mussten die Netzower erfahren. Denn die Glocken gehören zu unseren Dörfern. Menschen bleiben stehen, schauen zur Kirchturmspitze und halten inne. Vielleicht hat sich der eine oder andere so sehr daran gewöhnt, dass er es gar nicht mehr wahrnimmt. Und erst wenn sie defekt sind, fällt es auf.
Ein Glockenbauer sagte einmal: „Jede Glocke hat ihre eigene Seele.“ Das merken wir vielleicht, wenn wir an einem anderen Ort Gottesdienst feiern. Jede Glocke hat ihren besonderen Klang. Manche unserer Glocken sind schon sehr alt. Andere wurden als Ersatz neu gefertigt, weil sie im 1. oder 2. Weltkrieg eingeschmolzen wurden, um Waffen daraus herzustellen. Nach dem Krieg fand man die eine oder andere auf Glockenfriedhöfen wieder. So haben wir manchmal eine alte Bronzeglocke aus dem 16. Jahrhundert neben einer Stahlgussglocke zu hängen. Aber wir sind froh, dass in jedem unserer Kirchtürme Glocken erklingen. Sie verbinden die Erde mit dem Himmel, den Menschen mit dem Göttlichen. Etwas Segensreiches geht von ihnen aus. Und manche behaupten sogar, dass ihre Töne heilenden Charakter haben. Also, nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und lauschen auf den Klang ihrer Glocken. Vielleicht spüren auch Sie die Wirkung der wohltuenden Töne.
Ihre Evelyn Frenzel

Liebe Leser und Leserinnen des Gemeindebriefes,
in der Kirchengemeinde Netzow haben viele Jahre die Glocken im Kirchturm geschwiegen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten können sich die Netzower wieder an dem schönen Klang ihrer Glocken erfreuen. Sie läuten und rufen zum Gottesdienst bei Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und Konfirmationen. Sie läuten den Sonntag ein. Wenn die Glocken schweigen, fehlt etwas. Das mussten die Netzower erfahren. Denn die Glocken gehören zu unseren Dörfern. Menschen bleiben stehen, schauen zur Kirchturmspitze und halten inne. Vielleicht hat sich der eine oder andere so sehr daran gewöhnt, dass er es gar nicht mehr wahrnimmt. Und erst wenn sie defekt sind, fällt es auf.
Ein Glockenbauer sagte einmal: „Jede Glocke hat ihre eigene Seele.“ Das merken wir vielleicht, wenn wir an einem anderen Ort Gottesdienst feiern. Jede Glocke hat ihren besonderen Klang. Manche unserer Glocken sind schon sehr alt. Andere wurden als Ersatz neu gefertigt, weil sie im 1. oder 2. Weltkrieg eingeschmolzen wurden, um Waffen daraus herzustellen. Nach dem Krieg fand man die eine oder andere auf Glockenfriedhöfen wieder. So haben wir manchmal eine alte Bronzeglocke aus dem 16. Jahrhundert neben einer Stahlgussglocke zu hängen. Aber wir sind froh, dass in jedem unserer Kirchtürme Glocken erklingen. Sie verbinden die Erde mit dem Himmel, den Menschen mit dem Göttlichen. Etwas Segensreiches geht von ihnen aus. Und manche behaupten sogar, dass ihre Töne heilenden Charakter haben. Also, nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und lauschen auf den Klang ihrer Glocken. Vielleicht spüren auch Sie die Wirkung der wohltuenden Töne.
Ihre Evelyn Frenzel

Ihre Evelyn Frenzel
